Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 3 bis 4 Bf. (O)
Wir kommen aus der Windphase nicht mehr heraus. Auch heute weht den ganzen Tag über ein Ostwind mit 3 bis 4 Bf. Weil die zahlreich anwesenden Italiener mittlerweile ebenfalls eifrige "Windsurfer" und "Kiter" sind, ist in der Bucht ziemlich viel los.


Anita legt heute mal einen Lesetag ein. Ich vergnüge mich derweil für vier Stunden mit dem 7.2 m2 und dem grossen Lorch auf dem Wasser. Unsere Campingnachbarn aus Bayern sind ebenfalls begeisterte Surfer und kosten ihre kurzen Osterferien gebührend aus.


Camping im Gargano (Ostersonntag, 24.4.2011)
Wetter: regnerisch bis schön / Temp.: 21 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (O)
Beim morgendlichen Joggen scheint die Sonne bereits fahl durch die tiefliegende Wolkendecke. Als ich mit den exquisiten "Brioche" vom "Terrazza Feinbäckerei" zu unserem Platz zurückkomme, fängt es doch tatsächlich zu regnen an. Regen war eigentlich von den Meteorologen erst für den Dienstag und Mittwoch vorhergesagt worden. Wie man sich bloss so irren kann, ist uns immer wieder ein Rätsel?
Immerhin ist der Regen nur von kurzer Dauer und bereits gegen Mittag wird es wieder sonnig und das Thermometer erreicht sogar noch die 21-Gradmarke.

Unser Campingplatz ist inzwischen bestimmt zu 80 % belegt. Es geht zu und her wie in der Hochsaison.



Vor allem die Italiener lieben es eng aufeinander zu stehen.

Der beinahe windlose Tag ist uns durchaus willkommen. So können wir uns endlich wieder anderen Dingen zuwenden und das italienische "Dolce far niente" ausgiebig geniessen :-)
Windsurfen im Gargano (Montag, 25.4.2011)
Wetter: schön bis bewölkt / Temp.: 21 Grad / Wind: 4 bis 6 Bf. (O)
So lassen wir uns das gefallen. Ab Mittag weht ein konstanter Wind mit 4 bis 6 Bf. aus Osten über die Bucht. Für drei Stunden vergnügen wir uns auf dem Wasser und haben jede Menge Spass.

Der heutige Tag wäre auch als ein wunderschöner Surftag in unser Reisetagebuch eingeflossen, wenn da nicht dieser feige, niederträchtige Vorfall gewesen wäre:
Als Anita ihr Segel zur Parzelle zurück trägt und anschliessend noch das Brett holen will, stellt sie mit Schrecken fest, dass ihr jemand in der Zwischenzeit mitten auf dem Oberschiff, vermutlich durch einen Mastfuss, ein tiefes Loch in die Aussenhaut gestanzt hat. Ohne massive Gewalt mit akustischer Begleiterscheinung wäre dies kaum möglich gewesen. Der Verursacher hat sich, ohne zu seiner Tat zu stehen, klammheimlich verdrückt. Sich von der Verantwortung drücken, Fahrerflucht, Vandalenakte, Feigheit, Charakterlosigkeit und dergleichen gehören leider heutzutage zum Alltag. Es sind die typischen Merkmale einer degenerierenden Gesellschaft, wie wir sie vor allem in Europa seit Jahren mit Sorge beobachten.
Leider hat niemand den Täter gesehen, und so müssen wir den Schaden selbst tragen. Dabei handelt es sich bedauerlicherweise um unser neuestes Lorch-Surfbrett, was umso schmerzlicher ist :-(
Camping im Gargano (Dienstag, 26.4.2011)
Wetter: regnerisch bis sonnig / Temp.: 18 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (O bis NO)
Weil wir zur Hälfte unter einem grossen Pinienbaum stehen, ist unser "Elchi" nach einer Woche bereits derart vom heruntertropfenden Harz bekleckert, dass wir uns kurzerhand entschliessen, die Parzelle zu wechseln. Inzwischen ist glücklicherweise der Platz vom Vorjahr wieder frei geworden, wo wir uns besonders wohl gefühlt haben. Nach eine halben Stunde Arbeit haben wir unseren ganzen Kram neu plaziert und stehen jetzt frei von Nadelbäumen auf unserem geliebten Sonnenplätzchen :-)

Camping im Gargano (Mittwoch, 27.4.2011)
Wetter: bedeckt bis heiter / Temp.: 19 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (NO)
Wegen des dürftigen Wetters fahren schon etliche der Camperfamilien aus "Bayern" vorzeitig ab. Am Wochenende gehen die Osterferien zu Ende. Unser Campingplatz schaut schon ziemlich verlassen aus. Die Pensionäre haben den Campingplatz wieder für sich alleine :-)
Wir erfreuen uns an unserem neuen Honda-Roller SH300i ABS, welcher markante Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell aufweist. Das unglaubliche Fahrgefühl, die Kraft der Beschleunigung, die ausgezeichneten Fahreigenschaften und die hervorragende Verarbeitung sind nur ein paar Highlights des absoluten Spitzenrollers.



Was uns nebst dem neuen Styling (in unserer Lieblingsfarbe "Satin Blue Metallic") besonders erfreut, ist das verbesserte Ansprechverhalten des modernen, flüssigkeitsgekühlten Einzylindermotors mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung, mit nochmals verringertem Benzinverbrauch und der damit verbundenen Umweltfreundlichkeit. Daneben gibt es aber noch etliche, nicht auf Anhieb sichtbare, versteckte Detailverbesserungen, die uns den Wechsel auf das neue Modell erleichtert haben. Wir waren mit dem Vorgängermodell aus dem Jahre 2008 bereits sehr zufrieden. Der neue Roller lässt kaum noch Raum für irgendwelche Kritik.
Für Interessierte nachfolgend einige Internetlinks mit den ersten Tests der Honda SH300i ABS (Modell 2011):
Moto Mobil
Motorrad Online
Motorrad News
Moto Resort
Moto Sport Schweiz
Honda Vertretung Schweiz
Windsurfen im Gargano (Donnerstag, 28.4.2011)
Wetter: schön bis leicht bewölkt / Temp.: 19 Grad / Wind: 3 bis 4 Bf. (N)
Nach zwei Tagen Surfabstinenz geniessen wir die zweieinhalb Stunden konstanten 4-Beaufort-Wind in vollen Zügen ;-) Der schräg auflandige Nordwind bläst heute ohne irgendwelche Windlöcher über die Bucht, so dass wir vom Ufer weg entspannt losfahren können. Auch die Wellen sind überraschend gleichmässig und lassen sich locker abreiten.
Vor unserer Ankunft im "Gargano" hat ein Unwetter die Abläufe des Campingplatzes mit Erdschlamm verstopft, so dass das Wasser auf den Zufahrtswegen nicht mehr ablaufen konnte und die Beläge grösstenteils mit Schlick bedeckt waren. Nachdem die Arbeiter in den letzten Tagen die Wege wieder freigekehrt hatten, hat eine Rohrreinigungsfirma heute nun die verstopften Rohrsysteme wieder freigewaschen.



Camping im Gargano (Freitag, 29.4.2011)
Wetter: bedeckt bis schön / Temp.: 20 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (W, N, O, S)
Durch die drehenden Winde kommt heute kein vernünftiger Surfwind zustande. Bis zum Mittag bleibt der Himmel Wolken verhangen. Der Flick auf Anitas Surfbrett erhält den letzten Schliff.
Am Nachmittag wird es wieder schön, und so unternehmen wir mit dem Roller eine kleine "Spritztour" an den Südstrand von "Vieste". Die Ginstersträucher entlang der Küste stehen schon in voller Blüte.


Das Strandrestaurant am Ende des Südstrandes ist bereits geöffnet. Wir genehmigen uns einen feinen Cappuccino. Immer wieder geniessen wir von hier aus die herrliche Aussicht auf "Vieste" und die mächtigen Kalkfelsen am Ende der Bucht.
Ich bin ein eifriger Leser eures Blogs - schön.
AntwortenLöschenIhr habt mich dadurch zum Besuch des Caravaning La Manga annimiert. Hier bin ich z.Zt. allerdings fast auf dem Weg zurück nach Hause.
Bitte, weiter so mit eurem Tagebuch. Ich lese dies mit großem Interesse.
Gruß Lothar
Hallo Lothar,
AntwortenLöschenwie es scheint, haben wir uns auf dem Campingplatz "Caravaning La Manga" nicht persönlich kennengelernt oder doch? Wir können uns jedenfalls nur an einen einzigen "Lothar" erinnern, der mit uns den Platz tauschen wollte.
Wie dem auch sei. Wir wünschen Dir eine sichere und unfallfreie Heimreise. Vielleicht treffen wir uns im nächsten Herbst, wenn wir wieder in "La Manga" sein werden.
Gruss
Anita und Heinz