Wetter: bewölkt bis sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 4 bis 6 Bf. (N bis NO)
Auch heute ist der Wind am Vormittag eindeutig stärker und konstanter als am Nachmittag (5 bis 6 Bf.). Für zwei Stunden sind wir mit unseren kleinsten Brettern und den 5.0 bzw. 4.7 m2 Segeln gut unterwegs. Der Nordwind hat wiederum eine wunderschöne gleichmässige Welle aufgebaut.
Am Nachmittag sind bei 4 bis 5 Bf. Nordostwind wieder grössere Segel angesagt. Trotz Umstellung von Sommer- auf Winterzeit (eine Stunde später aufstehen) kommt die Mehrzahl der Surfer erst am Nachmittag aufs Wasser. Einziger Vorteil: Die Bewölkung macht strahlender Sonne Platz und heizt die Luft auf komfortable 25 Grad Celsius auf :-) Auch wir hängen noch weitere zwei Stunden im Trapez und kämpfen mit der mittlerweile kabbeligen Welle.
Fotos des Tages: Windsurfen in der Piratenbucht


Camping am Mar Menor (Montag, 31.10.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (O)
Ein wolkenloser Spätsommertag liegt vor uns. Wir schalten heute wieder einmal einen "recovery and recreation day" ein, was bedeutet: Einkaufen, Haare schneiden, Roller putzen, Staubsaugen, etc.
Foto des Tages: Flaute über dem "Mar Menor"

Camping am Mar Menor (Dienstag, 1.11.2011)
Wetter: bewölkt bis sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (SW bis S)
Bevor ein Tiefdruckgebiet in den nächsten Tagen über uns hinweg ziehen wird, herrscht über dem "Mar Menor" nochmals sommerliches Wetter. Bei 25 Grad und beinahe Windstille ist Sonnenbaden oder Baden im immer noch 22-gradigen Wasser des "Mar Menor" angesagt.


Zum Windsurfen fehlt heute der dafür nötige Wind.

Arg zu schaffen machen uns Surfern die vielen Fischernetze, die meistens nahe am Ufer ausgelegt sind. Paddler haben damit weniger Probleme.

Besonders eines der Fischernetze wurde von den spanischen Fischern gestern nochmals um ca. 50 m in Richtung unserer Bade- und Surfbucht verschoben.

Wegen dieser Netze haben sich erst kürzlich zwei Unfälle mit Beschädigung der Surfbretter und Segel ereignet. Aus diesem Grunde hat gestern eine vereinte Surferschar das problematische Netz vorerst mal zusammen gerollt und am Ufer deponiert. Glücklicherweise ist bis jetzt noch niemand verletzt worden. Die latente Gefahr besteht durchaus, weil man die Fischernetze trotz Kennzeichnung mit Bojen bei starkem Wind- und Wellengang kaum rechtzeitig erkennen kann. Wenn jemand mit 30 km/h oder mehr in einem Fischernetz hängen bleibt und damit abrupt auf Null abgebremst wird, ist ein veritabler Schleudersturz mit unabsehbaren Folgen vorprogrammiert.
Heute Morgen haben die Fischer das Netz unverständlicherweise wieder an der gleichen Stelle, geradewegs vor dem Badestrand, aufgebaut. Wir empfinden dies als reine Schikane, denn das Netz könnte ohne Nachteile für die Fischer durchaus am alten Ort liegen. Gaby hat nun eine Reklamation beim Campingplatzbetreiber plaziert. Mal sehen, ob dies etwas bringt. Wir hatten übrigens schon letztes Jahr das gleiche Problem.
Anita bereitet heute Abend eines meiner Leibgerichte zu. Der Auberginen-Tomaten-Gratin ist einsame Spitze :-)

Camping am Mar Menor (Mittwoch, 2.11.2011)
Wetter: schön, bewölkt bis bedeckt / Temp.: 23 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (S)
Die erfreuliche Botschaft des Tages: Alle Fischernetze in unserer Bucht sind heute entfernt worden. Offenbar hat die Reklamation beim Campingplatzbetreiber Früchte getragen. Ab morgen soll es vier Tage lang Starkwind geben. Wir sind alle froh, dass das gefährliche Hindernis nun aus dem Wege geräumt ist.
Foto des Tages: Sonnenaufgang mit leichtem Nebel über dem "Mar Menor"

Windsurfen am Mar Menor (Donnerstag, 3.11.2011)
Wetter: bedeckt, regnerisch bis schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 4 bis 7 Bf. (SW bis S)
Noch immer herrschen hier in Südspanien angenehme Temperaturen. Heute Morgen um sieben Uhr messen wir sommerliche 20 Grad. Allerdings werden wir heute die Sonne lediglich am Nachmittag zu sehen bekommen, weil uns am Morgen noch eine Regenfront überquert.
Am Nachmittag legt der Wind dann zu und weht aus Südwesten mit 4 bis 7 Beaufort über die Piratenbucht. Allerdings ist er sehr böig und unbeständig, so dass die Surferei in Arbeit ausartet. Man kann hier gleichzeitig Segelgrössen von 4.5 bis 7.0 m2 beobachten. Das optimale Segel gibt es heute nicht. Anita liebt solch' unbeständige Verhältnisse gar nicht. Nach drei Stunden habe auch ich genug und streiche die Segel.
Foto des Tages: Jochen auf Raumschotkurs

Windsurfen am Mar Menor (Freitag, 4.11.2011)
Wetter: Regen, bedeckt bis sonnig / Temp.: 21 Grad / Wind: 6 bis 8 Bf. (SW)
Schon die ganze Nacht hindurch hat es kräftig geregnet und auch der Morgen bleibt mehrheitlich regnerisch. Erst am Nachmittag gibt es allmählich Aufhellungen und dazu weht ein starker, aber relativ böiger Wind.
Um zwei Uhr nehme ich, zusammen mit ein paar anderen Windsurfern (Franz, Klaus, Bruce, John und später auch Peter), den Kampf mit dem Wind auf. Trotz kleinem Material (4.2 m2 Segel und 85 Liter Board) sind wir oftmals total überpowert.
Bei den einfallenden Böen, die weit über 8 Bf. liegen und bereits fliegendes Wasser erzeugen, reisst es einen förmlich aus dem Wasser. Da hilft oftmals nur ein schnelles in den Wind drehen und sich einigermassen kontrolliert ins Wasser fallen lassen. Trotzdem macht der Kampf mit den Urgewalten Spass ;-) Nach zwei Stunden lässt der Wind etwas nach und meine Kräfte auch. Schliesslich müssen diese auch noch für die nächsten drei Tage reichen, wo weithin Starkwind vorhergesagt ist.
Foto des Tages: Windsurfen in der Piratenbucht bei 6 bis 8 Beaufort

Windsurfen am Mar Menor (Samstag, 5.11.2011)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 20 Grad / Wind: 4 bis 6 Bf. (W)
Um die Mittagszeit warten wir immer noch auf den prognostizierten Starkwind (5 bis 7 Bf.).

Lediglich ein Italiener ist mit dem 7.5 m2 Segel und grossem Brett bereits unterwegs.

In Ufernähe ist der Wind jedoch eher grenzwertig.

Um zwei Uhr sitzen wir im Neoprenanzug zusammen mit ein paar anderen Surfwilligen beim Café, als der Wind endlich an Stärke zulegt. Zunächst weht ein gleichmässiger Westwind mit 3 bis 4 Bf. über die Bucht. Mit dem 7.2 bzw. 6.0 m2 Segel und dem 123 bzw. 115 Liter Lorch ziehen wir los.


Nach einer Stunde legt der Wind dann nochmals zu und erreicht satte 5 bis 6 Bf. Er baut eine wunderschöne Welle auf, ein Traum für Sprünge und Wellenritte.

Nach beinahe drei Stunden lässt der Wind dann allmählich nach. Nach dem ruppigen Wind von gestern war dieser Surftag eine echte Wohltat und wir hatten mächtigen Spass.
Fotos des Tages: Noch immer können wir im Freien frühstücken































