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Sonntag, 30. Oktober 2011

Aufenthalt in Südspanien V (mit Elchi)

Windsurfen am Mar Menor (Sonntag, 30.10.2011)
Wetter: bewölkt bis sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 4 bis 6 Bf. (N bis NO)

Auch heute ist der Wind am Vormittag eindeutig stärker und konstanter als am Nachmittag (5 bis 6 Bf.). Für zwei Stunden sind wir mit unseren kleinsten Brettern und den 5.0 bzw. 4.7 m2 Segeln gut unterwegs. Der Nordwind hat wiederum eine wunderschöne gleichmässige Welle aufgebaut.

Am Nachmittag sind bei 4 bis 5 Bf. Nordostwind wieder grössere Segel angesagt. Trotz Umstellung von Sommer- auf Winterzeit (eine Stunde später aufstehen) kommt die Mehrzahl der Surfer erst am Nachmittag aufs Wasser. Einziger Vorteil: Die Bewölkung macht strahlender Sonne Platz und heizt die Luft auf komfortable 25 Grad Celsius auf :-) Auch wir hängen noch weitere zwei Stunden im Trapez und kämpfen mit der mittlerweile kabbeligen Welle.

Fotos des Tages: Windsurfen in der Piratenbucht




Camping am Mar Menor (Montag, 31.10.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (O)

Ein wolkenloser Spätsommertag liegt vor uns. Wir schalten heute wieder einmal einen "recovery and recreation day" ein, was bedeutet: Einkaufen, Haare schneiden, Roller putzen, Staubsaugen, etc.

Foto des Tages: Flaute über dem "Mar Menor"


Camping am Mar Menor (Dienstag, 1.11.2011)
Wetter: bewölkt bis sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (SW bis S)

Bevor ein Tiefdruckgebiet in den nächsten Tagen über uns hinweg ziehen wird, herrscht über dem "Mar Menor" nochmals sommerliches Wetter. Bei 25 Grad und beinahe Windstille ist Sonnenbaden oder Baden im immer noch 22-gradigen Wasser des "Mar Menor" angesagt.



Zum Windsurfen fehlt heute der dafür nötige Wind.

Arg zu schaffen machen uns Surfern die vielen Fischernetze, die meistens nahe am Ufer ausgelegt sind. Paddler haben damit weniger Probleme.

Besonders eines der Fischernetze wurde von den spanischen Fischern gestern nochmals um ca. 50 m in Richtung unserer Bade- und Surfbucht verschoben.

Wegen dieser Netze haben sich erst kürzlich zwei Unfälle mit Beschädigung der Surfbretter und Segel ereignet. Aus diesem Grunde hat gestern eine vereinte Surferschar das problematische Netz vorerst mal zusammen gerollt und am Ufer deponiert. Glücklicherweise ist bis jetzt noch niemand verletzt worden. Die latente Gefahr besteht durchaus, weil man die Fischernetze trotz Kennzeichnung mit Bojen bei starkem Wind- und Wellengang kaum rechtzeitig erkennen kann. Wenn jemand mit 30 km/h oder mehr in einem Fischernetz hängen bleibt und damit abrupt auf Null abgebremst wird, ist ein veritabler Schleudersturz mit unabsehbaren Folgen vorprogrammiert.

Heute Morgen haben die Fischer das Netz unverständlicherweise wieder an der gleichen Stelle, geradewegs vor dem Badestrand, aufgebaut. Wir empfinden dies als reine Schikane, denn das Netz könnte ohne Nachteile für die Fischer durchaus am alten Ort liegen. Gaby hat nun eine Reklamation beim Campingplatzbetreiber plaziert. Mal sehen, ob dies etwas bringt. Wir hatten übrigens schon letztes Jahr das gleiche Problem.

Anita bereitet heute Abend eines meiner Leibgerichte zu. Der Auberginen-Tomaten-Gratin ist einsame Spitze :-)


Camping am Mar Menor (Mittwoch, 2.11.2011)
Wetter: schön, bewölkt bis bedeckt / Temp.: 23 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (S)

Die erfreuliche Botschaft des Tages: Alle Fischernetze in unserer Bucht sind heute entfernt worden. Offenbar hat die Reklamation beim Campingplatzbetreiber Früchte getragen. Ab morgen soll es vier Tage lang Starkwind geben. Wir sind alle froh, dass das gefährliche Hindernis nun aus dem Wege geräumt ist.

Foto des Tages: Sonnenaufgang mit leichtem Nebel über dem "Mar Menor"


Windsurfen am Mar Menor (Donnerstag, 3.11.2011)
Wetter: bedeckt, regnerisch bis schön / Temp.: 24 Grad / Wind: 4 bis 7 Bf. (SW bis S)

Noch immer herrschen hier in Südspanien angenehme Temperaturen. Heute Morgen um sieben Uhr messen wir sommerliche 20 Grad. Allerdings werden wir heute die Sonne lediglich am Nachmittag zu sehen bekommen, weil uns am Morgen noch eine Regenfront überquert.

Am Nachmittag legt der Wind dann zu und weht aus Südwesten mit 4 bis 7 Beaufort über die Piratenbucht. Allerdings ist er sehr böig und unbeständig, so dass die Surferei in Arbeit ausartet. Man kann hier gleichzeitig Segelgrössen von 4.5 bis 7.0 m2 beobachten. Das optimale Segel gibt es heute nicht. Anita liebt solch' unbeständige Verhältnisse gar nicht. Nach drei Stunden habe auch ich genug und streiche die Segel.

Foto des Tages: Jochen auf Raumschotkurs


Windsurfen am Mar Menor (Freitag, 4.11.2011)
Wetter: Regen, bedeckt bis sonnig / Temp.: 21 Grad / Wind: 6 bis 8 Bf. (SW)

Schon die ganze Nacht hindurch hat es kräftig geregnet und auch der Morgen bleibt mehrheitlich regnerisch. Erst am Nachmittag gibt es allmählich Aufhellungen und dazu weht ein starker, aber relativ böiger Wind.

Um zwei Uhr nehme ich, zusammen mit ein paar anderen Windsurfern (Franz, Klaus, Bruce, John und später auch Peter), den Kampf mit dem Wind auf. Trotz kleinem Material (4.2 m2 Segel und 85 Liter Board) sind wir oftmals total überpowert.

Bei den einfallenden Böen, die weit über 8 Bf. liegen und bereits fliegendes Wasser erzeugen, reisst es einen förmlich aus dem Wasser. Da hilft oftmals nur ein schnelles in den Wind drehen und sich einigermassen kontrolliert ins Wasser fallen lassen. Trotzdem macht der Kampf mit den Urgewalten Spass ;-) Nach zwei Stunden lässt der Wind etwas nach und meine Kräfte auch. Schliesslich müssen diese auch noch für die nächsten drei Tage reichen, wo weithin Starkwind vorhergesagt ist.

Foto des Tages: Windsurfen in der Piratenbucht bei 6 bis 8 Beaufort


Windsurfen am Mar Menor (Samstag, 5.11.2011)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 20 Grad / Wind: 4 bis 6 Bf. (W)

Um die Mittagszeit warten wir immer noch auf den prognostizierten Starkwind (5 bis 7 Bf.).

Lediglich ein Italiener ist mit dem 7.5 m2 Segel und grossem Brett bereits unterwegs.

In Ufernähe ist der Wind jedoch eher grenzwertig.

Um zwei Uhr sitzen wir im Neoprenanzug zusammen mit ein paar anderen Surfwilligen beim Café, als der Wind endlich an Stärke zulegt. Zunächst weht ein gleichmässiger Westwind mit 3 bis 4 Bf. über die Bucht. Mit dem 7.2 bzw. 6.0 m2 Segel und dem 123 bzw. 115 Liter Lorch ziehen wir los.



Nach einer Stunde legt der Wind dann nochmals zu und erreicht satte 5 bis 6 Bf. Er baut eine wunderschöne Welle auf, ein Traum für Sprünge und Wellenritte.

Nach beinahe drei Stunden lässt der Wind dann allmählich nach. Nach dem ruppigen Wind von gestern war dieser Surftag eine echte Wohltat und wir hatten mächtigen Spass.

Fotos des Tages: Noch immer können wir im Freien frühstücken


Sonntag, 23. Oktober 2011

Aufenthalt in Südspanien IV (mit Elchi)

Camping am Mar Menor (Sonntag, 23.10.2011)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (SW bis S)

Fotos des Tages: Morgenstimmung über "La Manga"




Windsurfen am Mar Menor (Montag, 24.10.2011)
Wetter: bewölkt bis sonnig / Temp.: 24 Grad / Wind: 3 bis 7 Bf. (SW)

Auch in der vergangenen Nacht sinkt das Thermometer nicht unter 21,5 Grad Celsius. Trotzdem erwarten wir heute wegen der nahenden Wetterfront und des starken Windes kaum mehr als 24 Grad Lufttemperatur.

Bereits am frühen Morgen weht ein kräftiger Südwestwind mit ca. 5 Bf. übers "Mar Menor". Wir drehen unsere Nordic Walking Runde für einmal auf dem etwas windgeschützteren Campingplatz. Eine Platzumrundung misst immerhin 3 km. Kurz vor elf Uhr fahren wir unsere Surfausrüstung an den Strand. Wir haben die kleinsten 3 Segel und Bretter mitgenommen. Unten angekommen, staunen wir erstmal, dass kaum ein Surfer auf dem Wasser ist. Der Wind scheint doch nicht so stark zu sein, wie angesagt.

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als auch noch das 6.0 m2 Segel herunterzuholen. Der Wind ist ausgesprochen unbeständig und böig. Entgegen der Windprognosen weht dieser mit 3 bis 6 Bf. aus Süden, statt mit 5 bis 7 Bf. aus Südwesten. Drei Stunden kämpfen wir uns durch die kleine Südbucht. Surfspass sieht anders aus.

Um zwei Uhr legt der Wind dann endlich zu und erreicht 5 bis 6 Bf. Die nächsten zwei Stunden sind Surfspass pur. Mit dem 6.0 bzw. 5.0 m2 Segel sind wir gut unterwegs. Immerhin sind wir heute fast 5 Stunden am Surfen. Unsere gewohnte Surfkondition ist wieder intakt ;-)

Nicht unerwähnt lassen möchten wir die Tatsache, dass der Wind nach fünf Uhr noch für ca. zwei Stunden die von "Windguru" und "Windfinder" prognostizierte Stärke von 6 bis 7 Beaufort erreicht.

Fotos des Tages: Die Palmen tragen schwer an den reifen Dattelnstauden






Windsurfen am Mar Menor (Dienstag, 25.10.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 25 Grad / Wind: 1 bis 4 Bf. (N bis S)

Der "Deutschsprachige Club von La Manga" feiert heute das Oktoberfest. Dieses findet jedes Jahr auf dem Gelände des "Club Nautico" bei "Porto Bello" auf "La Manga" statt.

Auch dieses Jahr ist das Fest sehr gut besucht. Das prachtvolle Wetter trägt das Seinige dazu bei.



Wir nehmen nur einen kurzen Augenschein. Es hat uns zu viele Leute und die Warteschlange ist uns zudem zu lange. Darüber hinaus gehen wir heute Abend zusammen mit Karin und Eugen auswärts essen. Wir entschliessen uns stattdessen für einen "Café con leche" bei der Strandbar am Kitestrand.



Am späteren Nachmittag gibt's dann mit Thermik doch noch einen tollen Surfwind, der mit 3 bis 4 Bf. aus Südwesten über die Piratenbucht bläst. Infolge der fortgeschrittenen Zeit lassen wir das Surfen für heute sein. Das Restaurant "Maribel" wartet auf uns :-)





Das Restaurant "Maribel", welches an der Strasse von "Los Belones" nach "Portman" auf der Höhe des Golfplatzes rechterhand liegt, wartet mit hervorragend zubereiteten Gerichten und einem vorbildlichen Service auf. Die neu gestaltete Eingangspartie und auch das angenehme Ambiente des Restaurants laden zum Verweilen ein.



Die "Crêpe Suzette", am Tisch zubereitet, ist eine besondere Gaumenfreude.



Dass das Lokal ausserordentlich gut belegt ist und heute Abend nur noch ein einziger Tisch frei bleibt, spricht für sich.

Camping am Mar Menor (Mittwoch, 26.10.2011)
Wetter: sehr schön bis bewölkt / Temp.: 24 Grad / Wind: 1 bis 3 Bf. (O bis SW)

Wir haben die bisher kälteste Nacht hinter uns. Am frühen Morgen messen wir gerade mal 15 Grad. Dennoch erwarten wir auch heute immerhin noch 24 Grad Lufttemperatur. Auch die Wassertemperatur vom "Mar Menor" kann sich mit ca. 24 Grad sehen lassen.

Fotos des Tages: Früh übt sich, wer ein Meister werden will :-)








Windsurfen am Mar Menor (Donnerstag, 27.10.2011)
Wetter: bewölkt, Regen, heiter / Temp.: 23 Grad / Wind: 5 bis 7 Bf. (SW bis S)

Der prognostizierte Starkwind kommt erst am Nachmittag. Die zweieinhalb Stunden Surfen mit dem 5.0 m2 und dem 85 Liter Brett sind indessen ziemlich anstrengend, da der Wind nicht gerade konstant weht. Zwischendurch muss ich sogar auf das 6.0 m2 Segel und das grössere Brett wechseln.

Für die nächsten vier Tage ist weiterhin Starkwind zwischen 4 und 5 Bf. vorhergesagt. Allerdings soll es zwischendurch auch mal etwas regnen. Die Temperaturen bleiben mit 23 bis 24 Grad im erträglichen Bereich.

Fotos des Tages: Traumhafter Sonnenaufgang über dem "Mar Menor"





Gleichzeitig im Rücken ein morgendlicher Regenbogen


Windsurfen am Mar Menor (Freitag, 28.10.2011)
Wetter: bewölkt, Regen, heiter / Temp.: 22 Grad / Wind: 3 bis 5 Bf. (NO bis O)

Trotz wechselhaften Wetters weht endlich wieder einmal ein gleichmässiger satter Surfwind übers "Mar Menor". Drei Stunden brausen wir am Nachmittag mit dem 7.2, 6.0 bzw. 5.5 m2 Segel durch die Piratenbucht und haben eine Menge Spass.

Fotos des Tages: Der lange ersehnte Regen bringt endlich etwas Grün in die Landschaft




Windsurfen am Mar Menor (Samstag, 29.10.2011)
Wetter: bewölkt, schön, Regenschauer / Temp.: 24 Grad / Wind: 5 bis 6 Bf. (N)

Den Frühaufstehern gehört der Wind ;-) Fritz, der Holländer, und ich sind die zwei Einzigen, die um halb elf Uhr unsere kleinsten Bretter wassern und losdüsen. Zwei Stunden lang vergnügen wir uns bei einem konstanten Surfwind, der mit 5 bis 6 Bf. aus Norden übers "Mar Menor" weht und eine tolle Meterwelle aufbaut; wieder mal Surfspass pur :-)

Gegen Mittag lässt der Wind allmählich nach und wird darüber hinaus sehr löchrig. Die meisten Surfer kommen erstaunlicherweise erst jetzt an den Strand. 6.5 bis 7.5 m2 Segel sind wieder angesagt, um überhaupt noch in Gleiten zu kommen. Wer zu spät kommt, bestraft eben das Leben.



Fritz und ich räumen das Feld und fahren unsere Surfausrüstung hoch.

Morgen Sonntag soll ein ähnlich guter Wind wehen, ebenfalls wieder am Vormittag. Mal sehen, ob's eintrifft.

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