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Freitag, 15. April 2011

Reise in den Gargano, Italien (mit Elchi)

Ravensburg (D) – Tenero, Tessin (CH) (Donnerstag, 14.4.2011)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 12 bis 14 Grad / Wind: 1 bis 3 Bf. (NO)

Mit einem weiteren ausgedehnten Bummel durch die Gassen der Stadt beschliessen wir unseren Aufenthalt im wunderschönen "Ravensburg".

Wir sind froh, als wir am Nachmittag unseren "Elchi", von der "Carthago Werkstatt" wieder auf Vordermann gebracht, nun abholen können. Bevor wir unser nächstes Ziel in Angriff nehmen, müssen wir unser Reisemobil in der Schweiz für unsere Reise nach Italien noch vollständig beladen.

Anschliessend geht's mit willkommenem Rückenwind zügig den "San Bernadino Pass" hoch. Gegen halb zehn Uhr fahren wir bereits durchs Tor des angepeilten Campingplatzes "Tamaro" in "Tenero", genauer gesagt, bis vor die Schranke, denn ausgerechnet heute hat der Campingplatz seine Tore vorzeitig geschlossen (normalerweise ab 22.30 Uhr). So übernachten wir für einmal auf dem Parkplatz, ist sowieso billiger ;-)


Aufenthalt in
Tenero, Tessin (CH) (Freitag, 15.4.2011)
Wetter: leicht bewölkt bis schön / Temp.: 17 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (SW)

Der liebliche Langensee (Lago Maggiore) ist unser bevorzugtes Ziel im Süden der Schweiz, wo wir uns schon oft aufgehalten haben. Dennoch freuen wir uns immer wieder auf den traumhaft schönen Uferweg, der sich bis ins Zentrum von "Locarno" schlängelt. Die Blumenpracht links und rechts des gut frequentierten Spazier- und Radweges ist bezaubernd.







Viele der Blüten sind infolge der langanhaltend trockenen und für diese Jahreszeit viel zu heissen Witterung, schon beinahe wieder verwelkt.







Auch die typischen Tessinerhäuser mit ihren wunderschönen, gepflegten Gärten begeistern uns immer wieder.





Eine unserer Lieblingsblumen, der "Mohn", steht zurzeit in voller Blüte.







Badende sehen wir heute nur ausnahmsweise an sonnigen, windgeschützten Stellen, bei einer Tageshöchsttemperatur von nur noch 17 Grad auch nicht weiter erstaunlich.

In der einladenden Innenstadt von "Locarno" mit dem riesigen, zentralen Kopfsteinpflasterplatz, gesäumt von unzähligen gemütlichen Cafés und Restaurants, geniessen wir unseren Lunch.





Nach einem "Cappuccino" machen wir uns auf den Rückweg, denn es gibt vor unserer Abreise in den Süden noch einiges zu tun.

Tenero (CH) – Fano (I) (Samstag, 16.4.2011)
Wetter: schön / Temp.: 16 Grad / Wind: 1 bis 3 Bf. (N)

Wir stehen beizeiten auf, denn wir wollen die 490 km bis zum Städtchen "Fano" in gemütlichem Tempo und ohne Fahrstress zurücklegen und gleichwohl nicht zu spät beim Stellplatz eintreffen. Man weiss ja nie, wie stark ein so bekannter Stellplatz, wie dieser am Altstadtrand von "Fano", frequentiert ist.

Wunderschönes Wetter, moderate Temperaturen, geringer Verkehr und dazu ein wenig Rückenwind, so lassen wir uns die Fahrt in den Süden gefallen :-) Um halb drei Uhr treffen wir bereits auf dem Stellplatz ein und können unseren "Elchi" fast nach Belieben plazieren.

Wir sind schon ein einige Male hier gewesen und kennen uns in der Innenstadt mittlerweile gut aus. Wir tasten uns von den umgebenden Stadtmauern aus dem Mittelalter, die noch relativ gut erhalten sind, in die Stadtmitte vor.



Auch die Festung "Rocca Malatestiana" aus dem 15. Jahrhundert ist in gutem Zustand, zumindest was von aussen erkennbar ist (das Innere ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich).

Wir spazieren zum grossen Marktplatz, wo sich das "Teatro della Fortuna" befindet. Von aussen schaut dieses Palazzo, welches aus dem 13. Jahrhundert stammt, wie eine Kirche aus.



Ebenfalls an dieser Piazza befinden sich die "Chiesa San Silvestro" mit der "Madonna di Piazza" sowie unser favorisiertes Café, wo wir unseren Cappuccino trinken ;-)

Versehen mit einer Pizza von der "Take away" Pizzeria um die Ecke, kehren wir wieder zu unserem "Elchi" zurück. Unsere Sorge war unbegründet. Der Stellplatz hat auch am späten Nachmittag noch jede Menge Plätze frei.

FanoGargano (Sonntag, 17.4.2011)
Wetter: schön bis bewölkt / Temp.: 16 Grad / Wind: 3 bis 5 Bf. (N)

Wie bereits am Vortag, haben wir auf unserer Fahrt in den Süden auch heute soliden Rückenwind, eine nicht zu unterschätzende Hilfe bei den zurzeit herrschenden Dieselpreisen :-) Obwohl die Strecke "Rimini" – "Ancona Süd" momentan von zwei auf drei Spuren ausgebaut wird (155 km), kommen wir zügig voran, da der sonntägliche Verkehr minimal ist.

Dieses Milliardenprojekt wird sicher einige Jahre dauern, denn es müssen nebst den Brücken auch alle Tunnels vergrössert werden.



Die Natur hat auch hier mit der herrschenden Wärme der letzten Wochen einen grossen Sprung nach vorne gemacht. Alles ist grün und sogar die Ginsterbüsche stehen teilweise bereits in voller Blüte.

Entlang der italienischen Autobahnen sind mittlerweile auf praktisch allen Rastplätzen Solarpanels installiert, die zugleich als Sonnenschutz für die parkierten Autos dienen, eine geniale Kombination, die zweifellos auch bei uns in der Schweiz anwendbar wäre.



Auch in Sachen Schallschutzwände machen die Italiener vorwärts.

Gegen zwei Uhr fahren wir bereits durchs Tor des favorisierten Campingplatzes "Centro Vacanze Oriente", welcher für die nächsten zwei Monate unser Heim sein wird. Auf das Windsurfen müssen wir heute noch verzichten, obwohl der Nordwind durchaus surfwürdig wäre. Doch zunächst wollen wir uns wohnlich einrichten und vor allem erstmal unsere Riggs aufbauen. Morgen soll ja auch noch ein guter Surfwind wehen.

3 Kommentare:

  1. Hallo ihr zwei Abenteurer.Ich lese eure Berichte jedesmal.Auch für uns ist Vieste die Traumstadt. Wir sind ab Ende Mai für 3 Wochen in der Area di sosta Arizona. Viel Spass beim geniessen und surfen.
    Vivi

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  2. Hallo Vivi,

    Wir fahren schon seit vielen Jahren in den Gargano und sind von der abwechslungsreichen und interessanten Gegend nach wie vor begeistert.

    Wir wünschen Euch einen wunderschönen Urlaub im Gargano.

    Anita und Heinz

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  3. So viele interessante Fotos, ein wirklich wunderschöner Ort.

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Kommentar(e) zum Reisetagebuch-Eintrag von Anita und Heinz


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