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Freitag, 9. September 2011

Reise nach Deutschland I (mit Elchi)

St. Gallen (CH) - Tübingen (D) (Freitag, 9.9.2011)
Wetter: schön bis bewölkt / Temp.: 23 Grad

Nach unserer wunderschönen Kanadareise und einer "extended recovery and recreation time" im Raum St. Gallen setzen wir unsere Reisetätigkeit fort. Die Erlebnisse unseres Spontanurlaubs durch den Osten Kanadas könnt ihr im separaten Reisebericht nachlesen.

Bevor wir uns in Richtung Spanien orientieren, bleibt uns noch etwas Zeit um in Süddeutschland auf Entdeckungsreise zu gehen. Wir steuern als erstes die Universitätsstadt Tübingen an. Der Campingplatz "Neckarcamping" liegt nur etwa einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, direkt am Neckar", wie der Name schon vermuten lässt.

Ein romantischer Fussweg entlang des Flusses führt uns direkt in die wunderschöne Altstadt.



Der üppige Blumenschmuck gibt den Strassen und Gassen noch mehr Behaglichkeit als die idyllischen Gassen mit den alten Fachwerkbauten ohnehin schon ausstrahlen.







Die Altstadt ist denn auch beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen, die mit ihren zahlreichen Läden, Cafés, Restaurants und romantischen Ecken zum Verweilen einladet.







Das alte Rathaus "Am Markt" ist ein besonderes Schmuckstück, das mit seiner mittelalterlichen Fassade und den faszinierenden Malereien alle Blicke auf sich zieht.

Hoch über der Altstadt thront das "Schloss Hohentübingen", welches heute ein Archäologisches Institut und Museum beherbergt.





Vom Schlossgarten aus geniessen wir die herrliche Aussicht auf die Altstadt und die Umgebung.

Aufnahme als HDR-und als normales Foto.





Das Schloss ist in gutem Zustand. Die tiefen Burggräben und hohen Mauern lassen vermuten, dass die Burg, welche auf einem auf allen Seiten steil abfallenden Hügel erbaut wurde, nicht so leicht erobert werden konnte.



Die Auswahl an gemütlichen Cafés und Restaurant ist reichhaltig, so dass einen die Wahl geradezu schwer fällt. Bei der "Krummen Brücke" an einem idyllischen Platz werden wir dann endlich fündig.



Wir schlendern noch ein wenig durch die Gassen, bevor wir durch den Fussgänger- und Radwegtunnel, unter dem Schlosshügel hindurch aus der Altstadt direkt an den Neckar führt den Rückweg antreten.


Ausflug nach Stuttgart (D) (Samstag, 10.9.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 32 Grad

Heute erleben wir den mit 32 Grad Celsius möglicherweise letzten Hochsommertag dieses Jahres. Mit unserem Roller fahren wir ins ca. 45 Kilometer entfernte Stuttgart. Eine eigentliche Altstadt, wie in Tübingen, gibt es hier nicht. Diese wurde während des zweiten Weltkrieges grösstenteils zerstört, und nur einzelne Gebäude wurden wieder aufgebaut. Wir konzentrieren uns deshalb vor allem aufs Shopping ;-) Hier hat Stuttgart einiges zu bieten.





Auf dem "Schillerplatz" findet heute ein Markt statt.

Trotzdem gibt es auch ein paar ältere Gebäude zu bewundern. Die Stiftskirche, das Wahrzeichen des historischen Stuttgarts, wurde im 15./16. Jahrhundert erbaut.



Von Innen sind vor allem die alten und neuen Glasmalereien sehenswert.



Im "Alten Schloss" befindet sich das "Landesmuseum Württemberg".



Von aussen unscheinbar präsentiert sich die alte Markthalle als besonderes Prachtstück. Sie gilt als eine der schönsten Markthallen Deutschlands.





Wir wandeln durch die attraktiven Marktstände, welche im Säulengang im ersten Obergeschoss ihre Fortsetzung finden.



Hinter dem "Alten Schloss" schliesst das barocke "Neue Schloss" mit dem riesengrossen Schlossplatz an. Dieser ist das Herz der Stadt und beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.





Der "Königsbau" mit seinen markanten Säulen bildet auf der anderen Seite des Platz das Gegenstück.



Der künstlich angelegte "Eckensee" bildet das Herz des Oberschlossgartens und gleichermassen die Eingangspartie zum Staatstheater.



Das Landtagsgebäude mit dem schönen Vorgarten steht in unmittelbarer Nähe.

Hoch über dem Kunstmuseum Stuttgarts thront der goldene Hirsch, das württembergische Wappentier.

Daneben gibt es in der Innenstadt noch weitere goldene und andere Figuren zu bewundern ;-)







Rechtzeitig zum Abendessen sind wir wieder zurück, so dass wir das Abendessen in Tübingen geniessen können. Die Holzofenpizza in der Pizzeria "manufaktur", gleich hinter dem Fussgänger- und Radwegtunnel, schmeckt ausgezeichnet.




Noch einmal Tübingen und Ausflug nach Reutlingen (D) (Sonntag, 11.9.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 30 Grad

Noch ein Wort zu unserem Campingplatz "Neckarcamping":
Der Campingplatz befindet sich am Rande der Stadt in einem Wohnquartier und ist sehr ruhig gelegen. Mit einem 20-minütigen Spaziergang gelangt man in die Altstadt. Das Sanitärgebäude ist relativ neu und entspricht dem gängigen Standard. Erwähnenswert ist noch das WLAN auf dem ganzen Platz, welches nach einer einmaligen Registrierung frei benutzt werden kann.



Bei unserem ersten Rundgang an unserem Ankunftstag haben wir noch lange nicht die ganze Altstadt von Tübingen angeschaut. Wir nutzen den wunderschönen Sonntagmorgen zu einem weiteren Bummel durch die romantischen Gassen der Altstadt. Durch die "Platanen Allee" entlang des Neckar spazieren wir in die Innenstadt.

Der "Neckar" schaut aus wie ein stehendes Gewässer und hat fast keine Wasserbewegung. Er ist deshalb für Paddelboote und die "Stocherkahnfahrten" geradezu prädestiniert.



Das "Schloss Hohentübingen" präsentiert sich in der Morgensonne optimal.

Auch die berühmte "Neckarfront" mit "Hölderlinturm" (ganz links) ist heute Morgen sonnenbeschienen.

Die "Stiftskirche St. Georg" und auch den interessanten Glockenturm wollen wir uns heute näher ansehen.



Obwohl der Glockenturm nicht sehr hoch ist, jedoch auf einem Hügel steht, bietet er eine fantastische Rundsicht auf die Stadt. Vorbei am Glockenwerk arbeiten wir uns auf die Aussichtsplattform hoch.

Wir sind vom Anblick, der sich uns bietet, überwältigt.



Zum Vergleich das entsprechende HDR-Foto.





Sehr gut kann man den quadratischen Innenhof des "Wilhelmsstifts" erkennen.

Beachtenswert sind auch die Gräber innerhalb des Chores der Kirche.





Das alte Rathaus "Am Markt" verdient ebenfalls noch einen weiteren Besuch. Die Sonne bringt nun die letzten Details der Fassade zum Geltung.

Insbesondere das HDR-Foto bringt hier weitere Details in den Schattenpartien hervor.



Die astronomische Uhr (oben) ist von der normalen Uhr (unten) von der Ferne kaum zu unterscheiden.

In den zahlreichen Gassen gibt es noch weitere schmucke Fachwerkbauten zu entdecken.







Wir können uns kaum satt sehen.



Zum Abschluss der schönen Fotoserie noch ein HDR-Bild gefällig?

Bevor wir uns ein geeignetes Lokal zum Mittagessen suchen, erklimmen wir nochmals den Schlosshügel. Das wunderprächtige Eingangstor zeichnet sich im Streiflicht optimal ab.

Vom Vorgarten des Schlosses werfen wir noch einmal einen Blick auf das eindrucksvolle Dächermeer Tübingens.







Im romantischen Restaurant/Hotel "Mauganeschtle" probieren wir die schwäbischen Maultaschenspezialitäten auf der idyllischen Dachterrasse über den Dächern von Alt-Tübingen.

Die hausgemachten Maultaschen sind eine Spezialität des Hauses und schmecken hervorragend. Das empfehlenswerte Lokal liegt quasi vor den Toren des "Schlosses Hohentübingen" an der "Burgsteige".

Einziger Wehrmutstropfen: Die an sich herrliche Aussicht von der Terrasse auf die Altstadt wird durch den mittlerweile dichten Baumbestand verwehrt.

Am Nachmittag fahren wir mit dem Roller ins 12 Kilometer entfernte "Reutlingen". Ähnlich wie in Stuttgart sind nur noch kleine Teile der Altstadt vom Krieg verschont geblieben. Dazu gehören auch zwei Stadttore und der einzige intakte Turm der Stadtmauer, den wir als Erstes bemerken.



Wir tasten uns durch die attraktiven Gassen der Innenstadt vor.





Im Zentrum der Innenstadt treffen wir auf die markante Marienkirche, die eines der Wahrzeichen der Stadt ist.



Von mehreren Altstadt-Toren sind noch zwei erhalten. Das südliches "Tübinger Tor" zieht alle Blicke auf sich.



Aber auch sonst gibt es in Reutlingen einige schöne Ecken zu entdecken.







Der historische "Handwerkerbrunnen" ist ein kleines Bijou.

Mit einem Dessert beschliessen wir unseren kleinen Ausflug nach Reutlingen.


Radtour nach Rottenburg am Neckar (D) (Montag, 12.9.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 24 Grad

Eine Gewitterfront hat über Nacht für eine merkliche Abkühlung gesorgt. Doch der Himmel präsentiert sich am Morgen in schönstem Blau, so dass wir uns für eine Radtour ins 11 Kilometer entfernte "Rottenburg am Neckar" entschliessen. Der sehr gut ausgeschilderte Radweg führt einerseits dem rechten Neckar-Ufer entlang. Man kann aber durchaus auch dem künstlich angelegten Kanal für das kleine Wasserkraftwerk, welches unweit des Campingplatzes liegt, entlang fahren, wenn man bei der Campingplatzausfahrt gleich nach links abbiegt.

Hoch oben auf der rechtsseitigen Hügelkette thront die "St. Remigus-Kapelle Wurmelingen", welche zum Jakobsweg gehört.

Nach dreiviertel Stunden treffen wir am Altstadtrand von Rottenburg ein.

Die Fachwerkbaugruppe bei der neuen "Josef-Eberle-Brücke" gehört zu den idyllischsten Ecken der Stadt (Foto ohne und mit HDR-Unterstützung).





Der Blick von der Brücke zeigt einige der wenigen zusammenhängenden alten Häuserzeilen, die noch erhalten geblieben sind.

Ansonsten muss man, wie in "Reutlingen" und "Stuttgart" die einzelnen Altstadtbauten suchen.

Wir spazieren durch die Bahnhofstrasse bzw. Marktstrasse in den oberen Teil der Altstadt.

Der "Metzelplatz" ist nebst dem "Marktplatz" wohl einer der Schönsten im Ort.

Am "Marktplatz" fällt uns sofort das wunderschöne "Rathaus" ins Auge.

Der "Ritterbrunnen" befindet sich unmittelbar vor der "Domkirche St. Martin".



Von der einstigen Stadtmauer sind nur noch kleinere Teilstücke, ein paar Wachttürme sowie ein Stadttor vorhanden.



Das schmucke "Kalkweiler Tor" bildet eine weitere sehenswerte Ecke des überschaubaren "Rottenburg".



Die "Staiggasse" gibt den Blick auf den gut erhaltenen "Schütteturm" frei.

Am frühen Nachmittag nehmen wir den Rückweg unter die Räder.

Unsere Erwartung an "Rottenburg" wurde nicht ganz erfüllt, diejenige an "Tübingen" jedoch weit übertroffen. Wir werden der wunderschönen Altstadt Tübingens bestimmt wieder mal einen Besuch abstatten.

Tübingen (D) – Freudenstadt (D) (Dienstag, 13.9.2011)
Wetter: bewölkt bis heiter / Temp.: 20 Grad

Auf dem Weg nach dem französischen "Strasbourg" machen wir aus Wettergründen im Schwarzwaldkurort "Freudenstadt" einen Zwischenhalt. Der Campingplatz "Natur-Camping Langenwald" liegt unweit der Stadt in einer Waldlichtung an einem idyllischen Bächlein. Er verfügt, wie der Campingplatz in "Tübingen", über ein Gratis-WLAN.





Mit dem Roller sind wir in fünf Minuten in der Innenstadt.

Der riesengrosse Markplatz, der grösste umbaute Marktplatz Deutschlands, ist gesäumt von Ladenarkaden, welche zum Flanieren einladen.







Aber auch ausserhalb der Arkaden gibt es einladende, autofreie Einkaufsgassen.

Etliche hübsche Brunnen und grosszügige Rabatten verschönern den zentralen Platz.







Die Blumen kommen nur bei Sonnenschein so richtig zur Geltung, doch der ist heute ziemlich rar.



Die HDR-Technologie zaubert einen märchenhaft schönen Marktplatz aufs Bild.





Die evangelische Stadtkirche wurde, wie viele andere Gebäude, im zweiten Weltkrieg zerstört und originalgetreu wieder aufgebaut.

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