Wetter: bedeckt bis schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 3 bis 5 Bf. (NO bis O)
Endlich wieder mal Surfwind :-) Fünf Stunden lang vergnügen wir uns in der Piratenbucht mit Windsurfen bei 3 bis 5 Bf. Mit dem 7.2 bzw. 6.0 m2 Segel und dem 123 bzw. 115 Liter "Lorch" sind wir optimal "bepowert". Für einmal behalten die beiden Windspezialisten "Windguru" und "Windfinder" Recht. Morgen erwarten wir einen ähnlich guten Wind aus östlicher Richtung.
Foto des Tages: Vollmondnacht über "La Manga"

Windsurfen am Mar Menor (Sonntag, 13.11.2011)
Wetter: bewölkt bis schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 3 bis 5 Bf. (O)
Es ist beinahe unglaublich. Wir haben wieder eine Sommernacht hinter uns, wobei das Thermometer die Zwanziggradmarke nicht unterschritten hat und dies Mitte November.
Am Morgen schwächelt der Wind noch ein wenig. Anita nutzt die Gelegenheit und besucht wieder mal den Sonntagsmarkt in "Cabo de Palos". Erst um ein Uhr stossen wir unser Surfwägelchen beladen mit unseren grössten Segeln und Brettern zum Strand. Ein Ostwind weht mit 3 bis 4 Bf. übers "Mar Menor", so dass unsere 7.2 bzw. 6.0 m2 Segel optimal passen. Der Wind bläst allerdings nicht andauernd konstant. Es ist ein Auf und Ab zwischen 3 und 5 Bf., so dass man eben angepasst surfen und gelegentlich auch eine Surfpause einlegen muss. Dennoch sind wir beinahe vier Stunden auf dem Wasser, die kurzen Pausen mit eingerechnet ;-)
Foto des Tages: Herbstlicher Sonnenaufgang am "Mar Menor"

Windsurfen am Mar Menor (Montag, 14.11.2011)
Wetter: heiter bis bedeckt / Temp.: 21 Grad / Wind: 3 bis 5 Bf. (O)
Die ganze Nacht hindurch weht ein kräftiger Ostwind mit 5 bis 6 Bf. übers "Mar Menor". Welch' eine Verschwendung ;-) Gemäss "Windguru" und "Windfinder" soll der Wind noch bis zum Mittag anhalten.
Wir sind aus diesem Grunde heute schon um halb zehn Uhr auf dem Wasser. Aber alles ist relativ. Eine Stunde früher wäre besser gewesen. Wir hätten dann noch mit den kleineren Segeln surfen können (6.0 und 5.5 m2). So müssen wir eben auf unsere grösseren Segel und Bretter zurückgreifen (7.2 und 6.0 m2) um Spass zu haben. Nach eineinhalb Stunden schwächelt der Wind zusehends, so dass wir unsere Surfsachen zusammenpacken und zum Alternativprogramm wechseln.
Gegen Mittag legt der Wind nach einer Verschnaufpause nochmals zu, so dass die Spätaufsteher doch noch auf ihre Kosten kommen, jedoch nur mit grossen Segeln.




Camping am Mar Menor (Dienstag, 15.11.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (W bis S)
Endlich mal keinen Wind und wunderschönes Wetter :-) Obwohl wir um die Mittagszeit bereits wieder den Schatten suchen, geniessen wir das spätsommerliche, sichtige Wetter.


"Major Tom" ist heute der einzige Windsurfer auf dem "Mar Menor". Der leichte Südwind reicht gerade mal zum Stehsurfen.

Während die Einen sonnenbaden, geniessen wir zusammen mit "Joseline", "Godi" und anderen unseren Café auf der Terrasse des Strandrestaurants.


Ausflug nach Cartagena (Mittwoch, 16.11.2011)
Wetter: sehr schön / Temp.: 22 Grad / Wind: 1 bis 2 Bf. (W bis S)
Eine sternenklare Nacht liegt hinter uns, so dass die Temperatur am frühen Morgen auf die neue Rekordmarke von 10 Grad runterfällt. Doch die Sonne hat noch genügend Kraft, um das Thermometer nachmittags auf 21 Grad hochzutreiben.
Da wir im Shopping-Center in "Cartagena" noch einige Besorgungen zu erledigen haben, fahren wir vorab ins Zentrum der Stadt hinein. Heute ist richtig gehendes Fotowetter. Der Himmel ist an Bläue kaum zu überbieten. Er erinnert uns etwas an den sattblauen Himmel von Westaustralien.


Ein Spaziergang entlang der wunderschön angelegten Strandpromenade darf natürlich nicht fehlen.


Hier gibt es immer wieder besondere neue und alte Schiffe zu bestaunen, wie beispielsweise diesen Zweimaster aus massivem Holz gefertigt…


…oder diesen grossen Katamaran.

Das Denkmal für Opfer des Terrorismus aus dem Jahre 2009, am östlichen westlichen Ende der Promenade, zieht mit seiner übermenschlichen Grösse die Blicke der Passanten auf sich.


Das Eingangstor "Puerta del Arsenal" ist das Tor zum militärisch kontrollierten Gebiet am westlichen Rand der Innenstadt, welches für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

Der "Plaza del Rey" mit den modernen Skulpturen liegt gleich davor.


Bei der Rückfahrt fahren wir am neuen Spital von "Cartagena" vorbei. Der Parkplatz ist meistens gut belegt.

Nach einem kurzen Besuch beim Shopping-Center fahren wir wieder zum Campingplatz zurück. Das "Mar Menor" liegt spiegelglatt vor uns.


Einem gemütlichen Café auf der Strandterrasse steht nichts im Wege.

Helga und Peter leisten uns Gesellschaft.

Windsurfen am Mar Menor (Donnerstag, 17.11.2011)
Wetter: schön bis bedeckt, regnerisch / Temp.: 21 Grad / Wind: 3 bis 4 Bf. (NO)
Heute Morgen ist es empfindlich kalt. 10 Grad Lufttemperatur und leichter Nordwestwind ergeben einen Windchill von unter 10 Grad. Zum ersten Mal drehen wir unsere Joggingrunde deshalb in langen Hosen ;-)
Der "China-Shop" in "Cabo de Palos" ist umgezogen. Er befindet sich jetzt im doppelstöckigen Haus zwischen dem "Upper-Markt" und der "Repsol-Tankstelle".


Das gesamte obere Stockwerk ist für Kleider reserviert. Das Angebot ist vielfältig und die Preise sehr niedrig. Ob die Qualität der Ware den Ansprüchen genügt, muss jeder selbst entscheiden.
Wind gibt's heute erst am Nachmittag. Karin gehört zu den ersten auf dem Wasser.

Anfangs ist der Nordostwind grenzwertig. Karin kommt nur gelegentlich ins Gleiten.


Erst um halb drei Uhr nimmt der Wind auf 3 bis 4 Bf. zu. Franz und weitere Surfer aus dem deutschen und englischen Lager sind nun auch dabei. Auch ich hole mein grösstes Material, um den kurzzeitigen Wind auszunützen.

Der Sohn von "Big John" ist, wie man hört, Weltcup-Fahrer und demonstriert bei relativ schwachem Wind sein Können.



Mit Shorts und ohne Neoprenanzug ist der Engländer nicht gerade zweckmässig eingekleidet. Zum Glück gibt es heute nicht echten Starkwind ;-)



Karin hat beim Speedfahren und auch bei den Halsen sichtbare Fortschritte gemacht. Die Fussschlaufenangst hat sie nun auch überwunden.


"Joseline" und "Godi" verlassen uns morgen. Weil es gegen Abend leicht zu regnen beginnt, treffen wir uns statt im Restaurant "Maribel" in unserem Strandrestaurant zum gemeinsamen Abendessen.
Als wir um neun Uhr aus dem Restaurant treten, weht doch tatsächlich ein kräftiger Nordostwind mit 4 bis 5 Beaufort übers "Mar Menor", leider zu spät fürs Windsurfen.
Wer ist "Elchi"?
Wir werden gelegentlich gefragt, wer denn "Elchi" sei, der in den Titeln der Reisetagebuchbeiträge namentlich erwähnt ist. Nun – "Elchi" heisst unser derzeitiges Reisemobil. Grund für diesen putzigen Namen ist unsere langjährige Absicht, eine Reise durch Skandinavien zu unternehmen. Unser Maskottchen ist denn auch ein "Elch-Stofftier".
Auf dem Foto sind unseren beiden "Elchis" abgebildet
(demnächst werden sie zu Dritt sein ;-)

Wir haben unser Vorhaben immer wieder zugunsten anderer Reisen verschoben. Nächsten Sommer wollen wir uns nun endlich in Richtung Norden orientieren und einen Teil von Nordeuropa bereisen (Dänemark, Südschweden), falls das Wetter einigermassen mitspielt. Mal sehen, ob's diesmal klappt :-)
Windsurfen am Mar Menor (Freitag, 18.11.2011)
Wetter: regnerisch, bedeckt bis heiter / Temp.: 19 Grad / Wind: 3 bis 4 Bf. (O bis NO)
Wenn man die Hecken und Bäume seiner Parzelle geschnitten haben will, genügt es grundsätzlich, sein Anliegen bei der Rezeption kundzutun und es erscheinen irgendwann ein paar Arbeiter mit LKW und Gartengeräten und machen den Hecken den Garaus. So weit, so gut.


Leider geschieht dies nicht präventiv auf den vereinbarten Termin einer reservierten Parzelle. Daher trifft man beim Bezug seiner Parzelle meist auf wuchernde Hecken, welche zuerst geschnitten werden müssen, bevor man sich häuslich einrichten kann. Da heisst es zunächst einmal zur Rezeption zurückgehen und anschliessend geduldig auf die Arbeiter warten. Ansonsten bleibt dem Neuankömmling nur, das Heckenstutzen selbst in die Hand zu nehmen. Gästefreundlich ist dies nicht gerade.
Regen, Wolken und Sonne wechseln sich heute ab. Für Unerschrockene gibt es am Vormittag sogar noch etwas Surfwind. Karin ist auch dabei. Am Nachmittag braut sich im Hinterland ein mächtiges Gewitter zusammen. Zum Glück bleibt es in den Bergen hängen und breitet sich nicht übers "Mar Menor" aus.



Die Gewitterfront rückt immer näher heran. Wir hoffen, dass sich die Gewitterzelle nicht in einen Tornado verwandelt und beobachten die gespenstische Szenerie argwöhnisch.


Vom Dach unseres Reisemobils lässt sich der Verlauf des Gewitters gut verfolgen. Immer wieder zucken Blitze hernieder, die von einem fernen Donnergrollen begleitet werden.


Gegen drei Uhr verzieht sich der Gewittersturm allmählich. Ausser ein wenig Wind und kräftigem Regen haben wir davon nichts mitgekriegt. Es ist Zeit für einen "Café con leche" ;-)
Nachtrag zum Unwetter über "Los Alcàzares"
Trudel und Willi befanden sich zur bewussten Zeit ausgerechnet im meist betroffenen Gebiet von "Los Alcàzares" und wurden vom Gewittersturm sozusagen festgenagelt.


Der Verkehr brach vollständig zusammen, weil die Motoren einzelner Fahrzeuge im Hochwasser buchstäblich ersoffen sind.


Glücklicherweise haben Willi und Trudel das Unwetter unbeschadet überstanden. Einige hatten, wie die folgenden Fotos zeigen, weniger Glück.


Der Sturm soll nach Aussage der Beiden immerhin gegen fünf Stunden über "Los Alcàzares" gewütet haben.
Foto des Tages: Unser Surfwägelchen im Einsatz

Für Interessierte:
Die Wind- und Wetterstatistik unseres Aufenthalts am "Mar Menor" ist nun Online (315 KB). Bei der Interpretation des Windes leisten die Windstärken-Tabelle und der Windstärkenrechner von "Windfinder" gute Dienste.