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Samstag, 6. August 2011

Aufenthalt auf Rügen III (mit Elchi)

Windsurfen auf dem Seehof, Rügen (D) (Samstag, 6.8.2011)
Wetter: schön bis bewölkt, Gewitter / Temp.: 23 Grad / 3 Bf. (O bis SO)

Am Morgen fahren wir ein letztes Mal nach "Bergen" zum Einkaufen. Das meiste Surf-Equipment haben wir gestern schon zusammengepackt. Nur noch die grossen zwei Segel und Bretter warten auf ihren Einsatz.

Um drei Uhr ist es dann so weit. Der "Lorch Glider 123" bewährt sich einmal mehr bei Schwachwind-Bedingungen mit lediglich etwa 3 Beaufort. Zwei Stunden lang gleite ich alleine durch den "Schaproder Bodden". Das neue Brett zusammen mit dem 7.2 m2 "Neil Pryde Segel" ist eine optimale Kombination. Schon bei wenig Wind komme ich damit ins Rutschen und gleite sanft und fast lautlos über die Wellen. Selbst bei diesem grenzwertigen Wind gelingen durchgeglittene Halsen und es macht wirklich riesigen Spass mit diesem hervorragend gelungenen "Freemoveboard" zu fahren.

Foto des Tages: Natur pur auf dem "Caravanplatz Seehof"


Windsurfen auf dem Seehof, Rügen (D) (Sonntag, 7.8.2011)
Wetter: bewölkt, regnerisch bis sonnig / Temp.: 21 Grad / 4 bis 6 Bf. (W)

Während der Nacht hat es ein paar Mal gewittert. Das Zentrum des Unwetters ist allerdings westlich an uns vorbei gezogen und hat beispielsweise im Raum "Rostock" Überschwemmungen hinterlassen. Trotzdem starten wir heute Morgen mit milden 20 Grad in den neuen Tag. Wesentlich wärmer wird es jedoch nicht werden, da der Himmel überwiegend wolkenbedeckt bleibt.

Unsere Surfausrüstung haben wir wegen des prognostizierten Regens schon gepackt, so dass wir praktisch abreisebereit sind. Insofern können wir den heutigen Starkwindtag leider nicht mehr ausnützen, sondern nur noch dem Geschehen auf dem Wasser zuschauen ;-)

Unser unvernünftiger Schifffahrtslinien-Knacker "Heinz xyz" ist wieder mal fast auf der "Insel Hiddensee" gelandet. Mal abgesehen davon, dass die Schifffahrtsrinne von Windsurfern generell nicht überquert werden darf, hat er ausserdem die Naturschutzbestimmungen für dieses Gebiet nicht eingehalten. Erschwerend kommt hinzu, dass er ein notorischer Wiederholungstäter ist. "Alter schützt eben vor Torheit nicht!"



Noch einmal geniessen wir unseren vorerst letzten Café/Kuchen-Treff auf dem "Seehof".



Wir verabschieden uns bereits heute Abend vom naturverbunden "Seehof", denn wir wollen morgen ziemlich früh losfahren, wenn die Meisten noch schlafen.

Fotos des Tages: Windsurfen auf dem "Seehof"








Rügen – Autohof nördlich von Würzburg (D) (Montag, 8.8.2011)
Wetter: schön, Regenschauer, bewölkt / Temp.: 18 Grad / 1 bis 4 Bf. (SW bis W)

Das Wetter und auch die Windverhältnisse auf unserer Rückreise in die Schweiz sind wider erwarten gut. Bei schönstem Sonnenschein fahren wir los. Erst kurz vor "Hamburg" geraten wir in einen ersten kurzen Regenschauer. Am Nachmittag wechseln lange sonnige Abschnitte mit Regenschauern ab, wie Aprilwetter eben.

Wir geniessen den herrlichen Ausblick von der neuen geschweiften Brücke aus auf die wunderschön gelegene Stadt "Stralsund".





Obwohl wir die Strecke schon oft gefahren sind, gibt es links und rechts der Autobahn immer wieder etwas Neues zu entdecken. Auffallend sind die vielen Windfarmen, die in Deutschland mittlerweile zum Landschaftsbild gehören.

Wir übernachten, wie schon letztes Jahr, auf dem "Autohof Gramschatzer Wald" nördlich von "Würzburg".

Autohof bei Würzburg (D) – St. Gallen (CH) (Dienstag, 9.8.2011)
Wetter: schön bis bewölkt, Regenschauer / Temp.: 20 Grad / 3 bis 5 Bf. (W)

Die zweite Etappe unserer Heimreise verläuft problemlos. Um die Mittagszeit befinden wir uns bereits auf der Höhe von "Villingen-Schwenningen", wo wir auf der Rastanlage "Hagau West" zu Mittag essen.



Das wechselnd bewölkte, aber durchaus schöne Wetter begleitet uns bis kurz vor unserem Ziel. Dort empfängt uns doch tatsächlich ein kurzer, aber heftiger Regenschauer. Wir fühlen uns gleich wie zuhause ;-)

Anmerkung:
Die Reisetagebuch-Redaktion macht nun drei Wochen Pause. Während unserer Ostkanada-Reise werden wir für einmal keine Aktualisierungen durchführen, sondern unsere Eindrücke und Erlebnisse hinterher zusammengefasst nachtragen.

Sinnige Sprüche, die wir auf Reisemobilen gelegentlich gesichtet haben:
  • Wir sind zu alt zum Arbeiten,
    zu jung zum Sterben,
    topfit zum Reisen :-)
  • Wir reisen um die Welt,
    verleben unser Geld.
  • Was sollen wir denn im Altersheim
    bei Magerquark und Haferschleim?
  • In Rente und glücklich:
    Wir verjubeln das Erbe unserer Kinder!
  • Träume nicht dein Leben,
    sondern lebe Deinen Traum!

Wichtig: Mittlerweile verfügen wir über sieben unabhängige Reisetagebücher. In der Navigationsleiste (rechts) unter der Rubrik "Impressum" kann jedes der Reisetagebücher direkt erreicht werden. Zusätzlich zum aktuellen sind gegenwärtig folgende Reisetagebücher verfügbar: